Warum gehen Männer fremd?

Warum gehen Männer fremd?

Während der Seitensprung bei Frauen schon mit einem Kuss beginnt, werten Männer ihn erst als
solches, wenn er im Bett endet.

Auch wenn wir es nicht wahrhaben wollen. Die Deutschen sind ein untreues Völkchen. Rund die Hälfte der Nation ist ihrem Partner schon einmal fremdgegangen. Doch warum gerade Männer so oft fremd gehen, kann die unterschiedlichsten Gründe haben. Schlechter Sex, wenig Zeit oder nachlassende Verliebtheit treiben Männer dazu, fremd zu gehen. Ein Seitensprung ist kein Beweis für den Mangel an Liebe. Oft tragen andere Gründe Schuld daran. Im Folgenden haben wir einige Gründe zusammengetragen, die Aufschluss über das Verhalten fremdgehender Männer geben. Natürlich lassen sich die Gründe nicht auf alle übertragen.

Unzufriedenheit in der Beziehung:
Männer neigen zum fremd gehen, wenn sie zu wenig Sex erhalten oder ihre sexuellen Wünsche unbefriedigt bleiben. Der Seitensprung passiert oft dann, wenn das Paar zusammengezogen ist und sich die romantische Beziehung in eine Partnerschaft verwandelt hat. Die Liebe ist dabei völlig intakt, doch gewisse Bedürfnisse bleiben unbefriedigt. Da Männer sich selten trauen, mit ihren Partnern über Wünsche offen zu sprechen und es ihnen im Gegensatz zu Frauen leichter fällt, zwischen Sex und Liebe zu unterscheiden, kommt es zum Seitensprung.

Mangel an Bestätigung:
Ein weiterer Grund, warum Männer fremd gehen, ist das Gefühl, nicht mehr begehrt zu werden. Ist die Routine des Alltags eingekehrt. Lässt die Erotik nach oder mangelt es an Leidenschaft undsensiblen Verständnis, dann suchen sie sich dies bei anderen Frauen. Gut fürs Ego: Einige Männer gehen fremd, um zu testen, wie hoch ihr Marktwert liegt. Sie möchten schlichtweg wissen, wie gut sie bei Frauen ankommen und wie viele sie haben könnten. So begeben sie sich ins Getümmel, um zu sehen, ob sich eine abschleppen lässt.

Sexuelle Versagensangst:
Männer mit sexuellen Versagensängsten neigen häufiger zum fremd gehen, als Kerle mit starkem
Selbstwert. Sie glauben es sei nicht so schlimm im Bett zu versagen, weil sie die Frau ja eh nie
wieder sehen.

Zu viel Alkohol:
Auf Partys wird oft viel Alkohol konsumiert. Zu viel Alkohol senkt die Hemmschwelle und kann Männer zum fremd gehen verleiten. Doch Alkohol allein ist kein Anlass für einen Seitensprung. Oft war schon davor etwas im Argen.

Sich ungeliebt fühlen:
Frauen neigen noch eher zu einem Seitensprung als Männer, fühlen sie sich ungeliebt. Doch
grundsätzlich gilt: Hat einer in der Partnerschaft das Gefühl, vom Partner als selbstverständlich gesehen zu werden oder dass der andere nur noch aus Gewohnheit mit ihm zusammen ist, kann das zu einem Fehltritt führen.

Der Coolidge Effekt:
Auch „animalisch“ lässt sich fremd gehen erklären. Die ersten Versuche zum Coolidge Effekt wurden bei Hamstern und Ratten verübt. Das Weibchen wurde zu einem Männchen in den Käfig gesperrt, was nichts Überraschendes zur Folge hatte. Das einander frisch vorgestellte Hamsterpärchen kopulierte pausenlos. Nach einiger Zeit wurde es dem Männchen jedoch überdrüssig und die Lust verging. Wurde nun ein neues Weibchen in den Käfig gesteckt und der Kleintierzoo um ein Mitglied reicher, keimte die Leidenschaft im Männchen wieder auf. Doch das alte Weibchen wurde verschmäht, dafür das Neue jetzt beglückt. Dieses Verhalten legte das Männchen bei jeder neuen Partnerin an den Tag. Der Seitensprung ist also ein „tierisches Gesetz“ und lässt sich auch auf Mensch übertragen. Ob diese Beobachtung allerdings reicht, um den Fehltritt zu entschuldigen, ist zu bezweifeln.

Das könnte dich auch interessieren



Füge ein Kommentar hinzu

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *