Verspielt, neu und verrückt

Verspielt, neu und verrückt

Mit dem neuen Album „Zurück in die Zukunst“ setzen die Berliner Musiker exakt ein Jahr nach der Veröffentlichung des Albums „Bunte Rapublik Deutschpunk“ neue Maßstäbe. Das insgesamt elfte Album des Duos aus Spandau, welches die gesamte musikalische Vielfalt von Vincent Stein und Dag-Alexis Kopplin zum Ausdruck bringt, vereint die verschiedensten musikalischen Stilrichtung mit ironisch-bissigen Texten. SDP is back und sie haben ein Album herausgebracht, das wesentlich tiefgründiger ist, als es der Hörer auf den ersten Eindruck meinen möchte.

Siebzehn Tracks sind auf „Zurück in die Zukunst“ enthalten und bereits das Intro gibt Aufschluss darüber, was SDP zu bieten hat. Rockige Arrangements, eingängige Melodien, deutschsprachige Texte und durchaus auch das eine oder andere Reggae- und Punkelement sind auf „Zurück in die Zukunst“ vorhanden. SDP versteht es wie kaum eine andere unbekannte bekannte Band, die Stilrichtungen miteinander zu einem großen Ganzen zu kombinieren.

Die Zukunst, ein herrlich intelligent gewähltes Wortspiel, gestaltet sich in Form der Unterscheidung von guter und schlechter Musik und nach mehrmaligem Hören des Albums wird deutlich, dass SDP mit ihrem Album „Zurück in die Zukunst“ eindeutig zu der ersteren Kategorie gezählt werden müssen. Sicherlich mag es Menschen geben, denen dieses Album schwer zugänglich erscheint, doch der Geist und Stil des Berliner Duos ist eindeutig herauszuhören. Ein wenig verspielt, ein wenig verrückt und gänzlich anders. Wer gute Musik zu schätzen weiß, wird das Album „Zurück in die Zukunst“ von SDP auf jeden Fall lieben. Die Mission Rettung des Universums durch Bekämpfung der schlechten Musikmachwerke durch gute Musik ist dem Berliner Duo auf jeden Fall gelungen.

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