Schlaflos

Schlaflos

Wer kennt das nicht im Bett zu liegen und einfach keinen Schlaf zu finden. Da sind diese vielen Gedanken im Kopf, die sich einfach nicht abstellen lassen wollen. Sie kreisen um viele Dinge und wollen einfach nicht zur Ruhe kommen. Unruhig wälzt man sich im Bett umher und zerbricht sich den Kopf und macht sich Sorgen ums liebe Geld, entwickelt Existenzängste, durchleuchtet die Probleme bei der Arbeit, steigert sich in die Angst, den Partner verlieren zu können und macht sich Gedanken um die eigene Gesundheit.
Parallel sind viele Tags offen und das Kopfkino treibt einen in den Wahnsinn.

Rein Evolutionsbedingt sind Menschen in der Nacht anfälliger für Ängste. Früher, als die Behausungen noch nicht so sicher waren wie heute und die Menschen im Einklang mit der Natur lebten, mussten sie sich Nachts vor vielen Gefahren schützen. Sie waren daher in Alarmbereitschaft, um sich beispielsweise vor herannahenden, wilden Tieren zu schützen.

Hinzu kommt, dass unser Körper uns am Tage mit Hormonen versorgt, die uns Situationen souverän gegenübertreten lassen. Diese Hormone fehlen in der Nacht. Wer sich dieses bewusst macht, der kann am nächsten Tag seine nächtlichen Gedanken noch mal aus einer anderen Perspektive betrachten. Hilfreich ist es, die Gedanken der Nacht einmal zu notieren, um sie dann noch mal bei Tageslicht bei klarem Verstand zu betrachten.

Das könnte dich auch interessieren



Füge ein Kommentar hinzu

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *