Obst

Obst

Obst ist der Oberbegriff für alle essbaren Früchte, die von Bäumen, Sträuchern und mehrjährigen Stauden geerntet werden können. Diese Früchte sind meist wasserhaltig. Der tägliche Obstverzehr in Deutschland liegt bei Männern durchschnittlich bei 230 g und bei Frauen bei 278 g.
Der althochdeutsche Begriff obez bedeutete ursprünglich „Zukost“. Darunter fällt alles, was außer Brot und Fleisch verzehrt wurde. Vergleicht man Obst und Gemüse miteinander, so fällt auf, dass das Obst meist von mehrjährigen und Gemüse von einjährigen Pflanzen abstammt. Außerdem liegt der Zuckergehalt beim Obst höher, als beim Gemüse. Aus botanischer Sicht entsteht Obst aus einer befruchteten Blüte während Gemüse aus anderen Pflanzenteilen entsteht. Bei Paprika, Tomaten, Zuccini, Kürbissen und Gurken ist die Definition nicht ganz eindeutig, denn es sind Früchte und gehören lauter der botanischen Definition zu Obst (befruchtete Blüte), sind aber als Gemüse anzusehen, da sie von einjährigen Pflanzen abstammen und ihnen die Süße fehlt. Unter dem Sammelbegriff fasst man alle Sorten zusammen, die im Allgemeinen roh gegessen werden und einen süßlichen oder säuerlichen Geschmack haben. Obst stellt dank des Vitamingehalts eine wichtige Nahrungsergänzung dar.

Obstarten

Obst wird in verschiedene Artengruppen eingeteilt. Zu den typischen gehören Kernobst, Steinobst, Beerenobst, Schalenobst, klassische Südfrüchte, exotische Früchte und Obst, das wie Gemüse verwendet wird. Außerdem wird auch nach heimischer oder importierter Ware und seit einiger Zeit auch nach dem Anbau unterschieden. Darunter fallen Angaben wie beispielsweise der biologische Anbau.

Obstsorten

Im Supermarkt wird das Obst nach Sorten getrennt ins Regal einsortiert.

Bei den verschiedenen Obstarten gibt es viele züchterische Sorten mit unterschiedlichen Eigenschaften, was das Aussehen, Gehalt, Eigenschaften, Reife, Lagerung und Verwendung betrifft. Dem Sortenschutz unterliegen geschützte Handelssorten. Darüber hinaus gibt es auch viele traditionelle Sorten (genannt Alte Sorte), die aus der regionalen Landwirtschaftsgeschichte abstammen. Dazu gehört die Edelsorte oder das Bauernobst.

Unterschiede

Bei der Obstnutzung wird in viele Bereiche unterschieden. Es gibt das Tafel- und Wirtschaftsobst, erste Sorten, die eine sehr gute Qualität für den Einzelhandel haben. Dann gibt Obst für den direkten Verzehr, Obst, das weiterverarbeitet wird wie beispielsweise für die Saftproduktion, für Einmachobst sowie Industrieobst, was als Rohstoff spezieller Produkte dient, wie Geliermittel. Lagerobst gehört zu den typischen Nutzungssorten, denn es reift erst nach, muss nicht gekühlt oder sofort verzehrt werden.

Das Obst wird nach Größe und Qualität in verschiedene Handelsklassen sortiert. Früchte, die den Qualitätsanforderungen nicht entsprechen, werden aussortiert.

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