Gutes Webdesign – Diese Kriterien sind entscheidend

Gutes Webdesign – Diese Kriterien sind entscheidend

Welche Kriterien sind entscheidend, um ein gutes Webdesign zu machen? Wichtig und grundlegend sind natürlich Designkriterien wie Benutzerfreundlichkeit (Usability): Hinzu kommen dann noch medienspezifische Aspekte wie die Suchmaschinenoptimierung (SEO). Eine gute Webseite orientiert sich nicht an den Auftraggeber, sondern richtet sich an ihre Besucher. Eine klassische Designregel besagt: form follows function (Die Funktion bestimmt die Form). Ein Webdesigner muss sich in Bereichen der Grafikgestaltung, Benutzerführung, der Webprogrammierung und SEO bestens auskennen, um Homepages in einem guten Webdesign zu gestalten.

10 unverzichtbare Tipps für gutes Webdesign

  1. Kurze Ladezeiten: Achten Sie auf kurze Ladenzeiten, um den Besucher nicht durch lange Wartezeiten zu verschrecken.
  2. Benutzerfreundlichkeit (Usability):
    Durch eine klare Navigationsstruktur und verständliche Handlungsaufforderungen wird die Seite auch für unerfahrene Internetnutzer leicht bedienbar.
  3. Übersichtliche Darstellung in allen Browsern und Endgeräten, inklusive denjenigen für mobilen Internetzugriff (Smartphones, Tablets): Es ist wichtig darauf zu achten, dass die Darstellung der Inhalte sich auch an kleine Bildschirme anpassen kann.
  4. Klare Kontraste verwenden: Verwenden Sie beispielsweise Fließtext in schwarzer Schrift auf weißem Grund.
  5. 5. Maximal 3 verschiedene Schriftarten: Achten Sie darauf, dass Sie maximal drei verschiedene Schriftarten verwenden, um den Leser nicht unnötig zu verwirren.
  6. 6. Schriftgröße auf Zielgruppe abstimmen: Es ist für eine ansprechende Website wichtig, dass eine gut lesbare Schriftgröße eingesetzt wird, damit z. B auch Senioren einen guten Lesekomfort erhalten.
  7. 7. Bewegte Elemente sparsam einsetzen: Früher waren bewegte Bilder angesagt, doch diese Zeiten sind vorbei. Setzen Sie bewegte Bilder nur sparsam ein, damit nicht vom Text abgelenkt wird.
  8. 8. Verwenden Sie einen validen, semantischen (logischen) Quellcode. Wichtig sind die Vorgaben des W3C-Konsortiums. Dadurch ergeben sich u. a. schnellere Ladezeiten und eine bessere Darstellung auf mobilen Geräten, ein barrierefreier Zugriff. Außerdem hat die auch Auswirkungen auf ein positives Ranking in Suchmaschinen. Ein Beispiel: Die Überschriften sollten genau gekennzeichnet werden.
  9. 9. Inhalte für Suchmaschinen optimieren: Es ist wichtig die Inhalte für Suchmaschinen zu optimieren, damit Ihre Seite auch gefunden wird.
  10. 10. Unternehmenswebsites im Corporate Design gestalten: Wenn Sie Ihre Unternehmenswebsites im Corporate Design gestalten schafft dies einen Wiedererkennungswert, Kundenbindung und klare Positionierung im Wettbewerb.

Webdesign und Usability die Benutzer entscheiden über den Erfolg einer Website

Alle aufgeführten Faktoren führen zu dem Ziel, die Nutzerfreundlichkeit (Usability) zu verbessern. Bei geschäftlichen Websites ist es wichtig, dass der praktische Mehrwert des Projekts berücksichtigt wird und nicht der persönliche Geschmack des Auftraggebers. Internetseiten sind immer an bestimmte Zielgruppen gerichtet.

Die Botschaft und Struktur einer Website muss auch für einen spontanen Besucher sofort erkennbar sein.
Hier gilt: Weniger ist oft mehr. Verzichten Sie auf automatisch startende Musik, denn die Geschmäcker sind verschieden und nicht jeder Besucher möchte Musik hören, während er Ihre Website besucht. Es gibt weitere wichtige Kriterien, die für gutes Webdesign stehen, aber nicht direkt ersichtlich sind, beispielsweise ob die Darstellung der Website in den verschiedenen Browsern, wie Mozilla Firefox oder Google Chrome auf gleiche Weise funktioniert. Unter Responsivem Webdesign versteht man das Einbeziehen sämtlicher, gängiger Bilderschirmgrößen mobiler und stationärer Endgeräte, sowie deren verschiedener Betriebssysteme. Modernes Webdesign passt sich an die Bedürfnisse der Zielgruppe an, was auch die Bedürfnisse von körperlich eingeschränkten Menschen betrifft und berücksichtigt dabei die große Vielfalt der verschiedenen Endgeräte.

Weitere Aspekte von gutem Webdesign

Der erste Eindruck zählt und lässt sich nicht wiederholen. Gutes Webdesign passt sich an die Zielgruppe an. Eine Website, die sich an Senioren richtet, hat andere Anforderungen als eine Seite, die für junge Leute gedacht ist. Der Besucher einer Website entscheidet bereits innerhalb der ersten Sekunde, ob sie ihm gefällt. Wer selbst seine Website regelmäßig mit neuen Inhalten (Content) füllen möchte, benötigt ein gutes Content Management System (CMS).

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